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Dieser kurze Abschnitt kann und soll keine detaillierte Einführung in GREP ersetzen. Doch er soll Sie neugierig machen, sich etwas mehr mit dem Thema zu beschäftigen, das natürlich zunächst etwas trocken wirkt. Sie werden aber schnell feststellen, das GREP ungeheuer praktisch ist, wenn Sie plötzlich Suchen- und Ersetzenvorgänge in Sekunden durchführen können, die vorher ungleich länger gedauert haben.
Einen detaillierten Einstieg in GREP bietet das englische E-Book GREP in InDesign CS3/CS4/CS5 (O’Reilly 2010).
Reguläre Ausdrücke bestehen aus Code, der in Form von Metazeichen und Buchstaben (Literale) auf der Registerkarte GREP im Suchen und Ersetzen-Dialog eingegeben wird. Wenn Sie etwas Erfahrung mit GREP haben, werden Sie den Code sicherlich direkt eingeben. Ansonsten lassen sich fast alle Suchabfragen aus dem Popup-Menü zusammenklicken (Abbildung 6.29). Mit Metazeichen sind Sie vielleicht früher schon einmal in Berührung gekommen. Bei einer reinen Textsuche finden Sie beispielsweise mit ^ t einen Tabulator. GREP bringt seine eigenen Metazeichen mit. Hier muss für den Tabulator \t eingegeben werden. Sie sollten sich daher überlegen, ob Sie generell auf die Textsuche verzichten und auch einfache Suchen über die GREP-Registerkarte durchführen. Denn wenn Sie falsche Zeichen eingeben, findet der Suchausdruck nichts. Die große Stärke von GREP besteht in den sogenannten Platzhaltern (Wildcards). Mit einem ».« suchen Sie beispielsweise alle beliebigen Zeichen. Um einen echten (buchstäblichen) Punkt zu finden, müssen Sie dieses Zeichen durch einen vorangestellten Backslash (\.) schützen.