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InDesign bietet zwei Ansätze, um eine Schrift »auf die Schnelle« zu installieren. Eine auf diese Weise installierte Schrift steht dann nur in InDesign zur Verfügung und kann in anderen Programmen wie Illustrator oder Photoshop nicht ausgewählt werden. Es ist grundsätzlich empfehlenswert, eine Schrift über das System oder Ihre Schriftenverwaltungs-Software zu installieren. In Ausnahmefällen kann aber auch eine eingeschränkte Aktivierung sinnvoll sein, wie die folgenden beiden Szenarien zeigen:
Im Programmordner von InDesign finden Sie einen Ordner mit dem Namen Fonts (Abbildung 4.47). Font-Dateien, die Sie in diesen Ordner legen, stehen in InDesign sofort ohne Neustart des Programms zur Verfügung. Über diesen Weg können unter Mac OS auch PC-PostScript-Dateien dargestellt werden. Umgekehrt sind Mac OS-PostScript-Dateien auf dem PC leider nicht aktivierbar.
Mit InDesign CS5 steht Ihnen eine weitere Möglichkeit der Schriftenaktivierung zur Verfügung. Auf diese Weise aktivierte Schriften werden nicht im gesamten Programm, sondern nur für das dazugehörige Dokument bereitgestellt. Das ist beispielsweise dann interessant, wenn Sie mit verschiedenen Schriften arbeiten und diese wegen der besseren Übersichtlichkeit nicht alle auf einmal, sondern jobbezogen aktivieren möchten. Erstellen Sie hierzu einen Ordner mit dem Namen Document fonts (fonts muss klein geschrieben werden) und legen Sie diesen in dasselbe Verzeichnis wie das InDesign-Dokument (Abbildung 4.48). Alle Schriften, die sich in diesem Ordner befinden, stehen nun auch für das Dokument zur Verfügung (Abbildung 4.49).
Abbildung 4.48 Der »Document fonts«-Ordner wird automatisch erstellt, wenn ein Dokument verpackt wird.
Abbildung 4.49 In einem Dokument, dass die Document fonts nicht nutzt, fehlt der Eintrag »Nur Dokument« im Menü.
Im nächsten Abschnitt sehen wir uns an, wie Sie Zeichenformatierung mit Absatzformatierung kombinieren können.