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Der Verschluss riegelt Film oder Sensor hermetisch von der lichtdurchfluteten Außenwelt ab und regelt die für die Belichtung benötigte Lichtmenge durch die Zeit, die er offenstehend das Licht passieren lässt. Die Blende in Form einer aus sieben bis neun Lamellen bestehenden Iris reguliert den Durchmesser der Öffnung im Objektiv, durch die das Licht passieren kann.
Die Blende wird nur im Moment der Aufnahme durch die Kameramechanik kurz geschlossen. Schauen Sie einmal von vorn in Ihr Objektiv hinein und lösen Sie aus! Sie können dann beobachten, wie die Blendenlamellen für einen Moment lang zuschnappen.
Abbildung 1.1 Das Tor zur Kamera: Die aus feinen Metalllamellen bestehende Irisblende im Objektiv regelt durch den Grad ihrer Öffnung die Menge des auf den Sensor oder den Film gelangenden Lichts. Das Foto zeigt eine recht stark geschlossene Blende. die passierende Lichtmenge ist also klein. Soll dennoch für die richtige Belichtung ausreichend viel Licht in die Kamera gelangen, muss die Belichtungszeit entsprechend lang ausfallen.