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Die meisten Betriebssysteme verwalten zwei Programmlisten. In einer davon – wie dem Start-Menü (Windows) oder dem Klickstarter (Mac OS 9) – befinden sich die ungeöffneten Programme für den späteren Gebrauch. Die andere Liste – wie die Task-Leiste (Windows) oder das Anwendungsmenü (Mac OS 9) – enthält die momentan geöffneten Programme und ermöglicht Ihnen das einfache Hin- und Herschalten zwischen diesen Programmen.
In Mac OS X hat Apple beide Funktionen in einer Symbolleiste namens Dock vereint.
Bei Apple denkt man folgendermaßen darüber: Warum sollte man wissen wollen, ob ein Programm bereits läuft? Das ist Sache des Computers, nicht des Anwenders. Im Idealfall sollte der Unterschied irrelevant sein. Ein Programm soll erscheinen, wenn sein Symbol angeklickt wird, egal ob es vorher geöffnet war oder nicht.
Die Frage, welche Programme geöffnet sind, ist in Mac OS X schon fast gänzlich unwichtig, da hochentwickelte Speicherverwaltungsfunktionen es schwer machen, den Speicher ganz auszuschöpfen. Sie können unter Mac OS X Dutzende Programme gleichzeitig laufen lassen.
Und darum kombiniert das Dock die Programmstart- mit der Statusfunktion eines modernen Betriebssystems. Nur ein kleiner leuchtender Punkt unter dem Programmsymbol weist Sie darauf hin, dass das Programm geöffnet ist.
Apple macht es Ihnen leicht, das Dock lieben zu lernen. Sie können das Dock auf geringste Dimensionen verkleinern, Fenster damit auf komplexe Weise kontrollieren und verändern oder es auch ganz abschalten. In diesem Abschnitt erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.