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Apple stattet das Dock zu Anfang mit ein paar Dingen aus, die Ihnen vielleicht Freude bereiten: Dashboard, QuickTime Player, iTunes, iChat, Mail, dem Safari Webbrowser und so weiter. Wenn Sie Ihren Mac verwenden, ohne dabei Ihre eigenen Lieblingssymbole im Dock unterzubringen, können Sie genauso gut einen teuren Anzug kaufen und dabei den kostenlosen Schneiderservice nicht in Anspruch nehmen. Sie sollten sich das Dock bei der ersten Gelegenheit zu eigen machen.
Das Konzept hinter dem Dock ist einfach: Jedes Symbol, das Sie darauf ziehen (siehe Abbildung 4.1), wird im Dock als Button installiert. (Sie können sogar ein geöffnetes Fenster, das Sie gerade bearbeiten, ins Dock ziehen, zum Beispiel ein Microsoft Word-Dokument – und zwar über sein sogenanntes »Proxy«-(Stellvertreter-) Symbol, siehe Abbildung 1.6.)
Abbildung 4.1 Möchten Sie ein Symbol ins Dock legen, so ziehen Sie es einfach dorthin. Beachten Sie, dass Sie die Originaldatei dadurch nicht bewegen. Wenn Sie die Maustaste loslassen, bleibt die Datei genau dort, wo sie war. Sie haben also im Grunde eine Kopie des Symbols im Dock installiert – wie bei einem Macintosh-Alias oder einer Windows-Verknüpfung.
Ein einfacher Klick (nicht etwa ein Doppelklick) öffnet das entsprechende Symbol. Mit anderen Worten ist das Dock der ideale Parkplatz für die Symbole der Volumes, Ordner, Dokumente, Programme und Internet-Lesezeichen, die Sie häufig verwenden.
Sie können ganze Symbolgruppen auf einmal im Dock installieren – ziehen Sie sie einfach als Gruppe darauf. Dies können Sie mit den anderen Parkplätzen für Ihre Lieblingssymbole (wie der Seitenleiste und der Symbolleiste des Finders) nicht machen.
Hier ein paar Aspekte des Docks, die vielleicht am Anfang verwirrend sind:
Es hat zwei Seiten. Sehen Sie die hellgraue gepunktete Linie, die sich in Abbildung 4.1 durch das Dock zieht? Das ist die Trennlinie. Alles links davon ist eine Anwendung – ein Programm. Alles andere kommt auf die rechte Seite: Dateien, Dokumente, Ordner, Volumes und minimierte Fenster.
Dieser Unterschied ist wichtig. Ziehen Sie zum Beispiel eine Anwendung auf die rechte Seite, so weigert sich Mac OS X, sie zu akzeptieren. (Diese Unterscheidung gilt sogar für Aliase. Programm-Aliase dürfen zum Beispiel nur auf die linke Seite, und umgekehrt.)
Die Symbolnamen sind verborgen. Möchten Sie den Namen eines Dock-Symbols wissen, so zeigen Sie einfach darauf, ohne zu klicken. Der Name erscheint dann direkt über dem Symbol.
Falls Sie ein bestimmtes Symbol im Dock suchen, bewegen Sie den Mauszeiger langsam an den Symbolen entlang, ohne zu klicken; die Symbolbeschriftungen erscheinen nacheinander. Meist können Sie Dokumente schon mit einem Blick auf deren Symbole erkennen.
Ordner- und Laufwerkssymbole zeigen ihren Inhalt. Wenn Sie auf ein Ordner- oder Festplattensymbol im rechten Teil des Docks klicken, so wächst daraus eine Liste mit seinem Inhalt. Das ist wie ein Röntgenblick, aber ohne die unangenehmen moralischen Folgen. Mehr darüber erfahren Sie auf der folgenden Seite.
Programme erscheinen unaufgefordert dort. Nur Sie (und Apple) können Symbole in die rechte Seite des Docks legen. Programmsymbole erscheinen hingegen automatisch links im Dock, wenn Sie ein Programm öffnen (auch wenn dieses Programm nicht im Dock vorhanden ist). Das entsprechende Symbol bleibt so lange im Dock, wie das Programm läuft.
Der durchsichtige, reflektierende Look des Docks ist atemberaubend. Manche Leute finden ihn aber zu durchsichtig. Mit dem Programm TinkerTool können Sie die Transparenz des Docks variieren – das ist sehr gut zum Angeben bei Treffen mit anderen Benutzern geeignet. Einzelheiten finden Sie in Kapitel 17.