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Glossar > Balgengerät - Pg. 301

Glossar 3-Wege-Neiger Stativaufsatz zum Ausrichten der Kamera, der es ermöglicht, die Kamera um eine von drei Achsen zu verstellen, ohne die übrigen zwei zu verändern. Abbildungsmaßstab Größenverhältnis zwischen der tat- sächlichen Größe des Objekts und der Abbildungsgröße auf dem Sensor der Digitalkamera. Der Abbildungsmaß- stab ist abhängig vom Abstand des Gegenstands zur Linse (Gegenstands- weite) und von der Brennweite des Objektivs. Bei einem Abbildungsmaß- stab von 1 : 1 sind Gegenstand und Abbildung auf dem Chip gleich groß. Abblendtaste Dient bei einer DSLR zur Kontrolle der Schärfentiefe im Sucher. Um ein helles Sucherbild zu bieten, ist vor dem Aus- lösen die Blende immer ganz geöff- net. Beim Drücken der Abblendtaste wird die Blende im Objektiv auf den eingestellten Wert geschlossen. Das Sucherbild wird dann dunkler und der Schärfebereich erkennbar. APS-C Größenformat für Bildsensoren digita- ler Spiegelreflexkameras in Anlehnung an das Advanced Photo Systems (APS) im Classic-Bildformat (25,1 mm x 16,7 mm). Artefakt Bildfehler, der bei Aufzeichnung des Bildes, bei der Bearbeitung oder bei der Ausgabe der Fotos entsteht. Artefakte entstehen oft bei zu hoher Dateikomprimierung, z. B. im JPEG- Format. ASA ASA (American Standards Associati- on) ist eine US-amerikanische Norm aus den 1940er-Jahren zur Angabe der Lichtempfindlichkeit eines Films. Aufheller Ein Aufheller besteht aus reflektieren- dem Material. Er wird so platziert, dass er das einfallende Licht auf das Objekt zurückwirft und so die Schatten auf- hellt. Im einfachsten Fall dient ein weißes Blatt Papier, ein weißer Karton oder eine weiße Styroporplatte als Aufheller. Im Fotohandel gibt es auch kompakte, leicht zu transportierende Faltreflektoren, die aus einem faltba- ren Federstahlring bestehen, der mit weiß-, silbern- oder gold-reflektieren- dem Material bespannt ist. Aufhellblitz Einsatz eines Blitzes (intern oder extern) in Verbindung mit dem natür- lichen Sonnenlicht, um Schatten zu reduzieren und dunkle Details besser hervorzuheben. Besonders häufig ver- wendet für Porträts bei Gegenlicht. Balgengerät In der Länge verschiebbare Verbin- dung zwischen Kamera und Objektiv. Das Balgengerät dient dazu, die Bild- weite (Abstand zwischen der bildsei- tigen Hauptebene des Objektivs und der Sensorebene) zu vergrößern, um einen größeren Abbildungsmaßstab bei Makroaufnahmen zu ermöglichen. Beamer Digitalprojektor, um Digitalfotos (oder andere Daten) für ein Publikum in vergrößerter Form auf einer Projek- tionsfläche zu präsentieren. Blende Öffnung innerhalb des Objektivs, die die Lichtmenge regelt, die auf den Bildsensor fällt. Die Größe wird beschrieben durch die f-Nummer oder Blendenzahl (berechnet sich nach der Formel Brennweite geteilt durch den Durchmesser der Blendenöffnung). Bei weit geöffneter Blende (= niedrige f-Nummer) trifft viel Licht auf den Sensor und das Bild wird heller. Eine geschlossene Blende (= hohe f-Num- mer) lässt nur wenig Licht passieren und das Foto wird dunkler. Kleine Blendenöffnungen führen außerdem zu einer größeren Schärfentiefe. Blitzschuh Zubehörsockel an Digitalkameras zum Aufstecken externer Blitzgeräte. Kann auch weiteres Zubehör wie z. B. eine Wasserwaage aufnehmen. Bohnensack Stativersatz in Form eines mit Bohnen oder Granulat gefüllten Kissens, auf dem die Kamera für die Aufnahme ausgerichtet und verwacklungsfrei positioniert wird. Belichtung Lichtmenge, die die Oberfläche des Bildsensors erreicht. Wird durch Kom- bination aus Blendenöffnung und Verschlusszeit gesteuert. Glossar 301