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1476 Performance-Tuning 14.1 Facetten und Faktoren Viele Administratoren stehen irgendwann vor dem Problem, dass die Zahl der Anwender und/oder der Anwendungen so sehr wächst, dass Performance-Einbußen spürbar werden. Die Antwortzeiten ihrer Systeme und Anwendungen werden länger. Das Problem lässt sich zwar in vielen Fällen mit leistungsfähigerer Hardware lösen. Zum einen ist dies jedoch keineswegs immer erforderlich. Zum anderen gibt es auch Situationen, in denen das nicht einfach möglich ist, weil bei der Verteilung von Anwendungen auf mehrere Server auch mehr Replikationslast entsteht und das Zusammenspiel mit anderen Anwen- dungen, Historie, gewachsene Strukturen oder (vermeintliche) Vorgaben eine solche Verteilung erschweren oder unmöglich machen können. Zudem ist ein massives Wachs- tum der Serverzahl auch aus administrativen Gründen zumeist nicht gewünscht. Es macht sowohl die Orientierung für Anwender als auch die Administration schwieriger. 14.1.1 Hardware Auch wenn es fast immer darum geht, aus bestehender Hardware die optimale Leistung herauszuholen, gibt es doch sehr unterschiedliche Ansatzpunkte dafür: Die Hardware kann optimiert werden. Oft geht es nicht so sehr darum, ein komplett neues System anzuschaffen, sondern einzelne Schwachstellen zu optimieren. Das sind entweder der Hauptspeicher oder das I/O-Subsystem. Zur Optimierung der Hardware gehört aber auch die richtige Wahl von Dateisystemen und Blockgrößen auf Festplatten entsprechend der eingesetzten Anwendungen.