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Abb. 9.33 Das Dialogfens- ter Gradationskurven Durch die mögliche Bearbeitung mehrerer Punkte werden die Gradationskurven zu einem viel mächtigeren Werkzeug zur Korrektur und zur Zerstörung eines Bilds. Photoshop ermöglicht wie bei der Tonwertkorrektur auch bei den Gradationskurven die Arbeit in einer zerstörungsfreien Ebene. Fotoanfänger sollten sich zunächst mit dem Histogramm befassen. Wenn sie dieses beherrschen, können sie zu den Gradationskurven wechseln und dabei so häufig wie möglich auf zerstörungsfreie Einstellungsebenen zurückgreifen. neue PrinziPien? Wir haben in diesem Kapitel sehr wenige neue Prinzipien vorgestellt. Stattdessen haben wir vor allem die Grundlagen der Fotografie und grundlegende Beleuchtungs- techniken behandelt (dazu kamen noch etwas Magie und diverse Schikanen.) Weiß-in-Weiß- und Schwarz-in-Schwarz-Motive erfordern nicht viele Sondertechni- ken. Für solche Motive müssen Sie jedoch die Grundlagen minutiös anwenden. Das gilt wahrscheinlich ganz allgemein in der Fotografie. Berufliche Weiterentwicklung ist vielleicht weniger eine Frage des Erlernens neuer Techniken. Möglicherweise geht es dabei eher um das Lernen und Wiederholen der Grundlagen, die dann im Laufe der Zeit umso scharfsinniger kombiniert werden. Eine dieser Grundlagen besteht darin, dass sich Licht eben wie Licht verhält. Weder Pietät noch Verstand werden es jemals davon abbringen können. Wir sehen uns gerne als Beherrscher des Lichts, aber häufig können wir tatsächlich nur kooperie- ren und seinem Willen folgen. Das gilt für Licht im Allgemeinen, sei es im Studio oder außerhalb. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Kapitel. Neue Prinzipien? 277