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Feigen Eine Sachaufnahme von Feigen dazu braucht man nun wirklich keine Bildidee. Eigentlich ist es klar, dass sich eine ungerade Anzahl von Früchten besser arrangieren lässt als eine gerade. Wenn man dann wie hier noch Früchte hat, die sich gut aufschneiden lassen, sind die besten Voraussetzungen gegeben, um eine schöne Gruppe zusammenzustellen. Das Legen, Verschieben und Drehen kann also seinen Lauf nehmen. Das ist bei solchen Aufnahmen immer die eigentliche Arbeit. Es geht darum, ein in sich stimmiges, rundes und harmonisches Bild zu schaffen. Da hier auf Weiß fotografiert werden sollte, mit natürlichen und nicht auffallenden Schatten, war es sehr wichtig, wie die Früchte liegen. Vieles bestimmt dabei das Bauchgefühl, aber es macht dennoch immer Sinn, das Bild vor der endgül- tigen Belichtung zu kontrollieren. Ich schaue dabei gern auf die für das Auge offenen und geschlos- senen Stellen im Bild, meiner Meinung nach ist das ein entscheidender Faktor dafür, ob ein Arrange- ment harmonisch aufgebaut ist. Für etwas Auflockerung sorgten dann noch die vorsichtig gespritzten Wassertropfen auf den Feigen, die die Frische betonten. Das Licht auf den Feigen wurde hauptsächlich durch die Vorgaben bestimmt: Den natürlichen und nicht dominierenden Schatten erhielt ich durch die entsprechende Grundhelligkeit und eine Aufhel- lung. Das Hauptlicht kam hier durch die Lichtwanne von oben, von hinten links strahlt noch ein gerich-