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Kommandos von A bis Z > G - Pg. 57

function ­ genisoimage [function] name() {kommandos} (bash) function definiert in bash-Scripts eine Subfunktion, die wie ein neues Kommando aufgeru- fen werden kann. Innerhalb der Funktion können mit local lokale Variablen definiert werden. Funktionen können rekursiv aufgerufen werden. Den einzelnen Funktionen können Parame- ter wie Kommandos übergeben werden. Innerhalb der Funktion können diese Parameter den Variablen $1, $2 etc. entnommen werden. fuser dateiname fuser ermittelt das Programm, das auf die angegebene Datei bzw. auf das angegebene Device zugreift und diese bzw. dieses möglicherweise für andere Programme blockiert. fuser liefert normalerweise nur die Prozessnummer (PID) des Programms. Wenn Sie auch wissen möch- ten, wer das Programm ausführt, geben Sie zusätzlich die Option -v an. genisoimage [optionen] verzeichnis1 verzeichnis2 genisoimage (ehemals mkisofs) erzeugt ein ISO-Image, das anschließend auf eine CD oder DVD gebrannt werden kann (z. B. mit wodim). Grundsätzlich werden an genisoimage alle Ver- zeichnisse übergeben, deren Inhalt in das Wurzelverzeichnis des ISO-9660-Dateisystems eingefügt werden soll. Die Verzeichnisse selbst werden nicht Teil des ISO-Dateisystems! Wenn Sie das möchten, müssen Sie die Option -graft-points verwenden und die Verzeichnisse in der Form verz1=verz1 verz2=verz2 angeben. genisoimage schreibt die resultierende ISO-Datei in die Standardausgabe. Oft wird die Ausga- be mit -o dateiname in eine Datei umgeleitet. Daneben gibt es zahllose weitere Optionen, von denen hier nur die wichtigsten erwähnt sind. -apple nutzt die Apple-Extension, sodass die resultierende CD auch auf Apple-Rechnern gele- sen werden kann. (Alternativ können Sie auch die Option -hfs einsetzen ­ siehe unten.) -b datei nutzt die angegebene Datei als Boot-Image. Beim Rechnerstart wird diese Datei auto- matisch ausgeführt (sofern das BIOS entsprechend konfiguriert ist). Normalerweise erwartet genisoimage ein Disketten-Image (1,2, 1,44 oder 2,88 MByte). Wenn die Boot- Datei eine andere Größe bzw. ein anderes Format hat, müssen Sie zusätzlich die Option -hard-disk-boot oder -no-emul-boot angeben. Die Dateiangabe erfolgt relativ zum Dateisystem der zu brennenden CD (nicht relativ zum aktuellen Dateisystem auf der Festplatte!). 57