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Kapitel 11: Fotopraxis > 11.1 Porträts - Pg. 304

Kapitel 11 Fotopraxis 11.1 Porträts Nicht nur in der Malerei oder Fotografie, auch in der Literatur kann man jemanden porträtieren. Das zeigt schon, was das Wort bedeutet: jemanden so abzubilden, dass Sie das Gefühl bekommen, diese Person ein bisschen besser kennenzulernen. Damit sind wir auch gleich beim schwierigsten Element eines Porträts angelangt. Im Ideal- fall zeigt es einen oder mehrere Aspekte einer Person. Diese können ganz unter- schiedlich sein. Am besten sind es aber solche, die typisch für diese Person sind. So ist beim vielleicht wohl bekanntesten Porträt der Malkunst, Da Vincis Mona Lisa (eigentlich: La Gioconda) der auffälligste Aspekt der Porträtierten, dass sie sich nicht zu erkennen gibt. Es gibt in der Fotografie ein sehr berühmtes Porträt, das schon als moderne Mona Lisa gedeutet wurde: Afghan Girl von Steve McCurry. Auch diese afghanische Mona Lisa hat etwas Geheimnisvolles. Ein anderes berühmtes Beispiel ist das Porträt, das Yousuf Karsh 1941 von Winston Churchill machte (www.karsh.org/#/the_work/portraits/winston_churchill/). Chur- chill wusste gar nicht, dass ein Foto gemacht werden sollte und erlaubte Karsh nach einer ersten Weigerung, ein einziges Bild zu machen. Das ging aber nicht problemlos Benötigt für Porträts y Minimal: Ein Objektiv mit einer Brennweite zwischen 85 und 135 mm FX (DX: 55 90 mm). y Sehr praktisch: Reflektor, um Schatten aufzuhellen (auch improvisiert, z.B. Styropor oder eine Zeitung). y