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Damit Sie die Hardwareaspekte, die für Systemstartprobleme oft sehr wichtig sind, besser verstehen, müssen wir uns genauer mit ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) beschäftigen. Der Mainboardchipsatz des Computers, die Firmware und das Betriebssystem müssen ACPI unterstützen, damit die entsprechenden Energiesparfeatures funktionieren. ACPI-fähige Komponenten verfolgen den Energiezustand des Computers. Ein ACPI-fähiges Betriebssystem kann eine Anforderung generieren, dass das System in einen anderen ACPI-Modus geschaltet wird, woraufhin die Firmwareschnittstelle den gewünschten ACPI-Modus aktiviert.
Wie in Tabelle 10.1 gezeigt, gibt es sechs unterschiedliche Energiezustände, von S0 (das System ist vollständig angeschaltet und betriebsbereit) bis S5 (das System ist vollständig ausgeschaltet). Die Zustände S1, S2, S3 und S4 werden als Energiesparmodi (engl. sleep states) bezeichnet. In diesen Zuständen scheint es, als wäre das System ausgeschaltet, weil es nur noch wenig Strom verbraucht, aber das System hält die Hardware dabei in einem Zustand, der es erlaubt, später weiterzuarbeiten, ohne dass das System neu gestartet werden muss.