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Audiocodecs > Advanced Audio Coding

Advanced Audio Coding

Advanced Audio Coding bezeichnet man zärtlich als »AAC«. Das 1997 standardisierte Format sprang ins Rampenlicht, als Apple beschloss, es zum Standardformat im iTunes Store zu machen. Ursprünglich waren AAC-Dateien, die im iTunes Store »gekauft« wurden, mit Apples proprietärem DRM-Schema namens FairPlay verschlüsselt. Viele Songs im iTunes Store sind mittlerweile als ungeschützte AAC-Dateien verfügbar. Apple nennt das »iTunes Plus«, weil es so viel besser klingt, als alles andere als »iTunes Minus« zu bezeichnen. Das AAC-Format ist patentbelastet. Die Lizenzgebühren sind online einsehbar.

AAC soll bei gleicher Bitrate eine bessere Klangqualität als MP3 bieten und kann Audio mit beliebigen Bitraten kodieren. (MP3 ist auf eine begrenzte Anzahl von Bitraten mit einer Obergrenze von 320 kbps beschränkt.) AAC kann bis zu 48 Tonkanäle kodieren, was aber so gut wie niemand tut. Das AAC-Format unterscheidet sich von MP3 auch dadurch, dass es mehrere Profile definiert, auf ganz ähnlich Weise wie H.264 und aus den gleichen Gründen. Das Profil »low-complexity« soll in Echtzeit von Geräten mit geringer Rechenkraft abspielbar sein. Höhere Profile bieten bessere Klangqualität bei gleicher Bitrate zum Preis einer langsameren Kodierung und Dekodierung.


  

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