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Die Konfiguration von PostgreSQL hinsichtlich Speichernutzung und Geschwindigkeit erfordert das genaue Betrachten von Applikation, Datenbankserver, Betriebssystem und Hardware gleichermaßen. Es ist daher schwierig, all diejenigen Parameter gleichzeitig zu erfassen, die die Anwendungsgeschwindigkeit und die Skalierfähigkeit einer Anwendung beeinflussen können. Es ist daher wichtig, ein genaues Bild davon zu haben, inwieweit Hardware, Betriebssystem und Datenbanksystem ineinander greifen und voneinander abhängig sind. Wie das mit PostgreSQL funktioniert, zeigt Abbildung 2.1.
Das Gesamtsystem lässt sich als ein Schichtenmodell auffassen. Die oberste Schicht bilden die Datenbankverbindungen, von denen jede einzelne durch einen separaten PostgreSQL-Prozess gebildet wird. Eine Datenbankverbindung bindet eigene Ressourcen und stützt sich auf den globalen Shared-Buffer-Pool. Dieser puffert die Zugriffe auf Datenbankseiten, die die einzelnen Zeilen einer Tabelle enthalten. Das garantiert, dass für häufig benötigte Daten oder Indexeinträge entsprechend gepufferte Einträge im Arbeitsspeicher des Betriebssystems zur Verfügung stehen und Schreibvorgänge nicht direkt auf das Festspeichersystem, also z. B. Festplatten, geschrieben werden müssen.