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Bei der Cocoa-Programmierung wird die Anwendungslogik per Model-View-Controller (MVC) vom „Look and Feel“ getrennt. Im Modell bauen wir die Anwendungslogik in Xcode mit Objective-C auf. Wie man den View im Interface Builder erzeugt, haben Sie ja bereits gesehen.
Der Controller bildet die Brücke zwischen Modell und View. Wenn der Benutzer einen Button anklickt, etwas in ein Textfeld einträgt oder etwas anderes am View verändert, reagiert der Controller häufig mit dem Senden einer Nachricht an das Modell. Ändert sich umgekehrt das Modell, aktualisiert der Controller den View, damit diese Änderungen für den Benutzer sichtbar werden.
Der Controller steht also mit jeweils einem Bein in beiden Welten. Es gibt eine Klassendatei, in der Sie Methoden entwickeln und Nachrichten an das Modell oder den View senden. Wir werden eine Instanz der Controller-Klasse im Interface Builder erzeugen. Das liefert uns eine visuelle Repräsentation des Controllers im Nib, mit dem Sie den Controller-Code mit den im IB erzeugten visuellen Komponenten verknüpfen. Es existieren sozusagen zwei Versionen des Controllers: eine reale im Programmcode und eine virtuelle im IB.