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Immer mehr Tiefkühl-Lastwagen verlassen rund um die Uhr das StarBack-Betriebsgelände und liefern Brötchen, Plunder und Croissants in ganz Deutschland aus. Dass die alte, selbstgeschriebene Anwendung bei diesem Wachstum nicht mehr lange mithalten kann, ist mittlerweile selbst dem IT-Leiter klar, und der hat sie ja im Anfang noch selbst geschrieben!
Bislang hatte man immer, wenn ein neues Problem auftrat, etwa die Routenplanung für die LKW-Flotte oder Auswertung der Ausfallzeiten der Produktionslinien, einfach ein weiteres Modul »rangestrickt«. Aber jetzt, wodie neue ERP-Software kommen soll, ist zu mindestens eins schon klar: Die nächste Datenbank wird der SQL Server 2008! Die IT hatte ja schon seit Jahren einen SQL Server in Betrieb, den ihr Systems Management Server benötigte, und auch in der Produktion läuft eine Gerätesteuerungssoftware von Siemens, die ihre Daten in einen SQL Server schreibt. Trotzdem, viel gewartet worden ist er bisher nicht, und die Entwickler sind überwiegend noch anderen SQL Derivaten oder Access verpflichtet und tun sich mit dem SQL Server etwas schwer. Weil ja das hauseigene Software-Team ab jetzt Daten nur noch im SQL Server speichern soll, und bei Administration zwei Mitarbeiter in Zukunft nur noch SQL Server verwalten sollen, werden jetzt die ersten Datenbanken angelegt und Datensicherungen automatisiert. Aber die vielen unbekannten Datentypen werfen doch noch einige Fragen auf, und die Zahl der Verwaltungs-Features lässt die Administratoren doch oft ratlos durch die Fachliteratur blättern.