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Um es vorwegzunehmen: Ja, ich bin bekennender »SQL-Junkie«. Ich beschäftige mich schon so lange mit SQL-basierten Datenbanksystemen, dass ich gelegentlich gerne erzähle, dass ich zweisprachig aufgewachsen bin: Meine Mutter sprach mit mir Deutsch, mein Vater SQL (INSERT Haferbrei INTO Kleinkind, UPDATE Kleinkind SET Milchzaehne=Milchzaehne+1 und dergleichen), aber das ist natürlich doch ein wenig übertrieben. Denn als IBM 1975 die Datenbankabfragesprache SEQUEL (den Vorgänger von SQL) auf den Markt brachte, war ich schließlich schon reif für die Grundschule und damit schon über das Sprechenlernen hinaus. SQL habe ich dann doch erst einige Jahre später gelernt.
Dennoch begleitet mich der SQL Server bereits sehr lange und zwar seit dem Jahr 1995, in dem mit der Version 6.0 die erste richtige Microsoft-Version des Produkts das Licht der Welt erblickte (bis dahin war es ja eher eine Gemeinschaftsproduktion von Microsoft und Sybase). Seitdem hat sich viel getan, alle paar Jahre kommt eine neue Version des Produkts auf den Markt und neben neuen Features, die hinzu kommen, wird der SQL Server auch mit jeder neuen Version leistungsfähiger, sodass man davon ausgehen kann, dass selbst die aktuelle Express Edition den vollwertigen SQL Server in der 6.0er-Version bei Weitem übertrifft.
Aber auch die neuen Features, die mit jeder Version dazukommen, machen das Produkt immer wieder aufs Neue interessant und lassen einen – selbst nach langjähriger Erfahrung – immer wieder neue Dinge hinzulernen. Daher hat es mich sehr gefreut, als Sandra Michel von Microsoft Press bei mir anfragte, ob ich ein Buch zur Express Edition des Microsoft SQL Server übernehmen könnte.
Das Ergebnis von zahlreichen nächtlichen Schreibattacken, während derer neben vielen Litern Espresso auch ganze Heerscharen an diversen Weingummitieren – um kein einzelnes Produkt in den Vordergrund zu stellen – ihr Leben lassen mussten (um als Nervennahrung zu dienen), halten Sie nun in den Händen.
Bevor ich mit dem eigentlichen Buchtext beginne, will ich aber noch ein Dankeschön an verschiedene Personen loswerden:
Vor allem bedanke ich mich bei meiner Frau Birgit für ihre Toleranz, da sie in den letzten Monaten meine Aufmerksamkeit nur in sehr geringem Maße erhielt, da ich – obwohl körperlich zu Hause anwesend – meist in Gedanken in den Buchtext vertieft war.
Ein großes Dankeschön geht natürlich auch an Sandra Michel von Microsoft Press für ihr Vertrauen, mir dieses Projekt zu übertragen und ihre Geduld, was diverse Abgabetermine anbelangt. Ebenso gilt mein Dank Rainer G. Haselier, der mich sowohl als Fachlektor unterstützt hat als auch den Satz des Buchtextes übernommen hat.
Des Weiteren bedanke ich mich natürlich auch bei allen anderen Freunden und Kollegen, die mich bei diesem Buch in diversen Gesprächen durch interessante Anregungen direkt oder indirekt unterstützt haben.
Robert Panther
Königstein, im Juli 2009