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Das DNS verwendet einen einzigen Typ als Resource Record, um dieses verbesserte Mail-Routing zu implementieren: den MX-Record. Ursprünglich war die Funktionalität des MX-Records auf zwei Records verteilt: den MD-Record (»mail destination«) und den MF-Record (»mail forwarder«). MD gab das endgültige Ziel an, an das eine Mail ausgeliefert werden sollte, die an einen bestimmten Domain-Namen gerichtet war; MF legte den Host fest, der Mails auf dem Weg zum Ziel weiterleiten (»forwarding«) sollte, falls das Ziel nicht erreichbar war.
Erste Erfahrungen mit DNS im ARPAnet zeigten, daß diese Trennung der Funktionalitäten nicht besonders gut funktionierte. Ein Mailer benötigte sowohl die MD- als auch die MF-Records, die mit einem Domain-Namen verknüpft waren (falls beide existierten), um zu entscheiden, wohin die Mail geschickt werden sollte – nur ein Record allein reichte nicht aus. Ein expliziter Lookup eines dieser beiden Typen (MD oder MF) würde allerdings einen Nameserver dazu bewegen, eben diesen Record-Typ in seinem Cache abzulegen. Die Mailer mußten also entweder zwei Abfragen durchführen – eine für MD-Records und eine für MF-Records – oder sie konnten die im Cache liegenden Antworten nicht länger akzeptieren. Das bedeutete, daß der mit dem Verschicken von Mails verbundene Aufwand größer war als bei anderen Diensten, und das wurde schließlich als inakzeptabel betrachtet.