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vorwort

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Die dritte Auflage von Unix in a Nutshell (für System V) folgt im allgemeinen der Devise »if it's not broken, don't fix it«. Diese Auflage wurde folgendermaßen ergänzt und überarbeitet:

  • Es wurden viele sachliche und typographische Fehler entfernt.

  • Solaris 7 wird behandelt, die neueste Version des SVR4-basierten Betriebssystems von Sun Microsystems.[]

    [] Die Version, die für dieses Buch benutzt wurde, lief auf Intel-x86-Systemen.

  • Es wurden sechzig neue Befehle hinzugefügt, die meisten in Kapitel 2, Unix-Befehle.

  • Kapitel 4, Die Bourne-Shell und die Korn-Shell, behandelt nun sowohl die 1988er als auch die 1993er Versionen des Befehls ksh.

  • Kapitel 7, Der Editor Emacs, behandelt jetzt GNU emacs Version 20.

  • Ein neues Kapitel, Kapitel 16, man-Makros, beschreibt die troff-man-Makros.

  • Kapitel 13, mm-Makros, bis Kapitel 16, man-Makros, in denen die troff-Makropakete behandelt werden, enthalten einfache Beispiele, die zeigen, in welcher Reihenfolge die Makros zu verwenden sind.

  • Kapitel 17, troff-Präprozessoren, behandelt nun refer und ihm verwandte Programme.

  • Kapitel 19, Das Revision Control System, beschreibt Version 5.7 des RCS.

  • Befehle, die nicht mehr allgemein notwendig, aber immer noch in SVR4 oder Solaris enthalten sind, stehen nun in Veraltete Befehle.

  • Die Bibliographie, enthält Bücher, die jeder Unix-Experte in seinem Bücherregal haben sollte. Hier sind auch alle Bücher aufgeführt, auf die im Text verwiesen wird.

An wen richtet sich dieses Buch?

Dieses Buch ist vor allem für Unix-Anwender und Unix-Programmierer gedacht, aber auch für alle (z. B. jeden Systemadministrator), die unter Umständen Anwendern und Programmierern direkte Unterstützung geben. Sie sollten bereits mit dem Unix-System vertraut sein. Das bedeutet, Sie wissen, was Sie wollen und sogar, wie Sie es erreichen können. Allerdings brauchen Sie einige Hinweise auf die Einzelheiten. Wenn Sie zum Beispiel das dritte Feld aus einer Datenbank entfernen wollen, denken Sie vielleicht: »Ich weiß, ich kann dazu den Befehl cut verwenden, aber welche Optionen sind notwendig?« In vielen Fällen zeigen Ihnen spezielle Beispiele, wie ein Befehl eingesetzt wird.

Dieses Referenzhandbuch kann aber auch Lesern helfen, denen einige Aspekte von Unix bereits bekannt sind, andere dagegen nicht. Viele Kapitel enthalten einen Überblick über das spezielle Thema. Dieser Überblick erhebt keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit, er hilft Ihnen aber meist dabei, einen Einstieg in das neue Gebiet zu finden.

Einige von Ihnen haben möglicherweise mit Unix-Systemen unter BSD oder SunOS Version 4.1 gearbeitet. Um Ihnen die Umstellung zu erleichtern, enthalten SVR4 und Solaris eine Reihe von »Kompatibilitäts«-Befehlen, von denen viele in diesem Buch beschrieben werden.

Sollte Unix schließlich vollkommen neu für Sie sein, können Sie, wenn Sie den Mut dazu haben, mit diesem Buch einen schnellen Überblick über die Fähigkeiten dieses Systems bekommen. Der Abschnitt »Hinweise für Einsteiger« in Kapitel 1, Einführung, weist Sie auf die nützlichsten Befehle hin. Sie finden dort kurze Beispiele für die Anwendung dieser Befehle. Allerdings sollten Sie beachten, daß dieses Buch ein gutes Anfängerhandbuch nicht ersetzen kann. (Zu diesem Zweck könnten Sie sich einmal Unix- Ein praktischer Einstieg anschauen, das auch bei O'Reilly erschienen ist.) Diese Referenz soll eine Ergänzung, kein Ersatz sein. (Im Text gibt es Verweise auf andere Bücher von O'Reilly, die Ihnen helfen, das jeweilige Thema kennenzulernen. Halten Sie sich vielleicht besser zuerst an diese Bücher.)

Schwerpunkte dieses Buches

Unix in a Nutshell, Dritte Auflage, ist in fünf Teile gegliedert:

  • Teil I (Kapitel 1 bis 5) beschreibt die Syntax und die Optionen von Unix-Befehlen sowie die Bourne-, Korn- und C-Shell.

  • Teil II (Kapitel 6 bis 11) stellt verschiedene Editoren und deren Befehle vor (alphabetisch und gruppenweise). Teil II beginnt mit einer Übersicht über die Mustererkennung und beinhaltet Beispiele, die auf die verschiedenen Editoren zugeschnitten sind.

  • Teil III (Kapitel 12 bis 17) beschreibt die Textformatierungsprogramme nroff und troff, damit zusammenhängende Makropakete und die Präprozessoren tbl, eqn, pic und refer.

  • Teil IV (Kapitel 18 bis 20) faßt die Unix-Werkzeuge für die Softwareentwicklung zusammen: SCCS, RCS und make.

  • Teil V (Anhänge A und B, Bibliographie) enthält eine Tabelle mit ASCII-Zeichen und den entsprechenden Werten (Anhang A), veraltete Befehle, die immer noch Bestandteil von SVR4 und/oder Solaris sind (Anhang B) und eine Bibliographie von Unix-Büchern.

Konventionen

Dieses Buch folgt den hier dargestellten typographischen Konventionen:


Nichtproportionalschrift

wird für Verzeichnisnamen, Dateinamen, Befehle, Programmnamen, Funktionen und Optionen verwendet. Alle Begriffe in Nichtproportionalschrift müssen wortgetreu eingegeben werden. Diese Form wird außerdem verwendet, um den Inhalt von Dateien und die Ausgabe von Befehlen wiederzugeben.


Nichtproportionalschrift kursiv

dient als Platzhalter in Syntax- und Befehlszusammenfassungen; dieser Text muß durch individuelle Benutzereingaben ersetzt werden.


Nichtproportionalschrift fett

steht für Text in Beispielen, der wortgetreu eingegeben werden muß.


Kursiv

zur Darstellung von Argumenten und Optionen; diese sollten durch Benutzereingaben ersetzt werden. Auch URLs, die Namen von Makropaketen, Kommentare in Beispielen sowie die erste Erwähnung eines Begriffs werden in kursiver Schrift dargestellt.


%, $, #

werden in einigen Beispielen als Eingabeaufforderung (Prompt) der C-Shell (%) sowie der Bourne- oder Korn-Shell ($) verwendet. # ist die Eingabeaufforderung für root.


?, >

werden in einigen Beispielen als sekundäre Eingabeaufforderung für die C-Shell (?) sowie die Bourne- oder Korn-Shell (>) verwendet.


Progra mm (N)

gibt die »manpage« für Programm in Abschnitt N der Online-Hilfe an. Beispielsweise steht echo(1) für den Eintrag des Befehls echo.


[ ]

schließen optionale Elemente in einer Syntaxbeschreibung ein. (Die eckigen Klammern selbst dürfen nie geschrieben werden.) Beachten Sie, daß viele Befehle das Argument [Dateien] haben. Unterbleibt die Angabe eines Dateinamens, wird die Standardeingabe (normalerweise die Tastatur) als Eingabequelle angenommen. Beenden Sie eine Tastatureingabe mit einem Dateiendezeichen.


EOF

bezeichnet das Dateiendezeichen (normalerweise STRG-d).


^x, STRG -x

zeigt ein »Steuerzeichen« an. Dazu muß die Control-Taste (STRG) gehalten werden, während die Taste x gedrückt wird.


|

in Syntaxbeschreibungen zur Abgrenzung einzelner Elemente, von denen jeweils nur eines gewählt werden darf.


->

wird am Ende einer rechten Seite verwendet, um anzuzeigen, daß der aktuelle Eintrag auf der nächsten Seite fortgeführt wird. Die Fortführung selbst wird durch ← gekennzeichnet.

Eine letzte Bemerkung zur Syntax. In vielen Fällen ist das Leerzeichen zwischen einer Option und ihrem Argument nicht notwendig. In anderen Fällen ist streng darauf zu achten, daß ein Leerzeichen (oder kein Leerzeichen) gesetzt wird. So ist zum Beispiel -wn (ohne Leerzeichen) anders zu interpretieren als -w n. Es ist wichtig, auf die Leerzeichen in der Syntax von Optionen zu achten.

Danksagung

Mein Dank geht vor allem an Yosef Gold. Ich durfte sein Büro benutzen und konnte dort effektiv und produktiv arbeiten. Deb Cameron danke ich für die Überarbeitung von Kapitel 7, Der Editor Emacs. Außerdem danke ich Gigi Estabrook von O'Reilly & Associates für ihre Hilfe und Unterstützung und Frank Willison, der dieses Projekt geleitet hat.

Gute Kritiker sorgen für gute Bücher, auch wenn sie dem Autor dadurch mehr Arbeit machen. Ich möchte Glenn Barry (Sun Microsystems) für eine Reihe wertvoller Hinweise danken. Nelson H. F. Beebe (University of Utah Department of Mathematics) hat sich das Buch mehr als genau angesehen; dank seiner Anstrengungen ist es viel besser geworden. Ein besonderer Dank geht an Brian Kernighan (Bell Labs) für seine Kritik und seine Kommentare. Vor allem die Kapitel über troff, aber auch der Rest des Buches (ganz zu schweigen von Unix im allgemeinen) profitierten von seinen Fachkenntnissen. Nelson H. F. Beebe, Dennis Ritchie (Bell Labs) und Peter H. Salus (Unix-Historiker und Autor) halfen entscheidend beim Zusammenstellen der Bibliographie.

Zum Schluß möchte ich ganz besonders meiner wunderbaren Frau Miriam danken. Ohne ihre Liebe und Unterstützung hätte dieses Projekt nicht durchgeführt werden können.

Arnold Robbins

Nof Ayalon, ISRAEL

April 1999

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