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Was in der englischen Literatur von VMware als »Profile-Driven Storage« bezeichnet wird, heißt in der deutschen Einstellung VM-SPEICHERPROFIL. Dabei wird für eine virtuelle Maschine zwischen den Konfigurations- und Logdateien (VM-Home-Dateien) sowie der bzw. den Festplatte/n unterschieden, die über unterschiedliche Profile verfügen können. Beim Erstellen, Klonen und Verschieben einer VM können die jeweiligen Volumes nach dem Bedarf (Profil) ausgesucht werden, falls Sie über die Version Enterprise Plus verfügen.
So ein Profil kann nach Kapazität, Leistung, Verfügbarkeit, Redundanz usw. ausgesucht und erstellt werden, nicht aber für RDM (Raw Device Mapping). Über die VMware vStorage-APIs, die von einigen Storage-Herstellern angeboten werden, bekommt man viele Details zum angeschlossenen Speicher mitgeteilt und kann diese für eine Einstufung benutzen. Werden über die APIs bestimmte Funktionen automatisch erkannt und eingetragen, nennt man diese systemdefinierte Funktionen im Gegensatz zu benutzerdefinierten Funktionen. Jeder Datenspeicher kann maximal eine systemdefinierte und eine benutzerdefinierte Funktion haben.