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Noch bevor Sie Ihr WorkflowFactory-Objekt erstellt haben, wurde hier der Aspekt späterer Änderungen angesprochen. Dies wurde bewusst gemacht, um herauszustellen, wie die Workflow-Laufzeit gestartet wird. Wie die Tabelle 2.2 weiter oben zeigt, gibt es eine Methode mit dem Namen StartRuntime. Der Aufruf dieser Methode aus dem Factory-Objekt ergibt viel Sinn. Externe Objekte, die das Workflow-Laufzeit-Objekt anfordern (wahrscheinlich in der Absicht, eine neue Workflow-Instanz zu erstellen) müssen sich nicht um den Initialisierungsstatus der Laufzeitumgebung kümmern. Es gibt eine universelle Stelle, an der die Umgebung eingerichtet wird, so wie sie von der zu entwickelnden Anwendung benötigt wird. Die externen Objekte, welche das Workflow-Laufzeit-Objekt anfordern, können dieses einfach verwenden, ohne nach dessen Eintreffen weitere Änderungen an der Umgebung vornehmen zu müssen.
Der Aufruf von StartRuntime ist nicht absolut notwendig, denn beim Anlegen einer Workflow-Instanz wird StartRuntime intern für Sie aufgerufen. Wenn das Einzige, das Sie in diesem Zusammenhang durchführen, die Erstellung einer Instanz von Workflow-Runtime darstellt, müssen Sie sich um den expliziten Aufruf von StartRuntime tatsächlich keine Gedanken machen. Nachdem Sie jedoch erst einmal Dienste hinzugefügt haben (mehr dazu ab Kapitel 5), ist der explizite Aufruf sehr sinnvoll, sei es nur zum Zweck der Codepflege, sowie um sicherzustellen, dass beim Weiterreichen des Laufzeitobjekts, unabhängig davon, wer dieses angefordert hat, die Laufzeitumgebung in einen korrekten Zustand versetzt wird.