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Nun, Ihre Entwicklungsumgebung ist Visual C++ 2010 Express, das Sie gerade installiert haben. Lassen Sie uns aber zum besseren Verständnis etwas weiter ausholen: Wenn Sie programmieren, geben Sie zunächst einmal Text – sprich: den Programmcode – in einen Editor ein. Anschließend müssen Sie den Programmcode kompilieren lassen. Die Software, die das tut, heißt Compiler. Sie bringt den Programmcode in eine Form, die der Computer versteht. Am Ende steht dann das lauffähige Programm.
Nun wäre es denkbar – und in den Anfangszeiten der Programmierung wurde auch so verfahren –, dass Sie für die Eingabe des Programmcodes einen einfachen Editor wie zum Beispiel Notepad und zum Kompilieren eine externe Software verwenden. Dabei würden Sie natürlich auf eine Menge Komfort verzichten. Es lässt sich zwar einfach hinschreiben: »den Programmcode eingeben ... und dann kompilieren«. Das hört sich irgendwie an wie »eins, zwei, drei und fertig ist das – möglicherweise auch noch komplexe – Programm«. Tatsächlich besteht Ihre Hauptaufgabe als Programmierer im Aufsetzen des Quelltextes – so nennt man den Code, der einem Programm zugrunde liegt. Allerdings ist diese Tätigkeit nicht so einfach, wie es möglicherweise die oben genannte lapi....