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Die Abnahme ist die schriftliche Erklärung der Annahme des Arbeitsproduktes (oder Dienstleistung) im juristischen Sinne durch den Kunden/Auftraggeber. Der Kunde/Auftraggeber überzeugt sich meist durch Tests oder Prüfungen davon, dass das Arbeitsprodukt die spezifizierten Eigenschaften besitzt, sich entsprechend den spezifizierten Anforderungen verhält und für die geplante Anwendung brauchbar ist. Abnahmen werden meist durch Auftraggeber und Auftragnehmer gemeinsam durchgeführt.
Eine Anforderung (engl. requirement) beschreibt eine zu erfüllende Eigenschaft oder zu erbringende Leistung eines Produktes, Systems oder Prozesses.
Ein Artefakt, das mit der Ausführung eines Prozesses zusammenhängt. Input-Arbeitsprodukte sind für die Ausführung eines bestimmten Prozesses notwendig. Output- Arbeitsprodukte werden im Prozess erstellt bzw. geändert und stehen nach Ausführung eines Prozesses weiteren Prozessen zur Verfügung. Arbeitsprodukte können projektinternen Charakter haben oder nach außen gegeben werden. In diesem Fall spricht man eher von »Produkt«. (Normbezeichnung »work product«)
Eine Bewertung der Leistungsfähigkeit der Prozesse einer Organisation gegenüber einem Referenzmodell (z.B. ISO/IEC 15504). Ziel ist die Bewertung und Verbesserung der Prozesse (Prozessfähigkeit).
Siehe Prozessassessmentmodell
Eine Konfiguration, die einen Entwicklungsstand beschreibt, der besondere Bedeutung hat (z.B. eine Anforderungsbaseline, Designbaseline oder Baselines im Zusammenhang mit der Erzeugung von Releases). Die zugehörigen Konfigurationselemente und ihre Zusammengehörigkeit werden durch die Baselinebildung »konserviert«, d.h. gegen Änderungen geschützt. Diese werden als zusammengehörig gekennzeichnet und »eingefroren«, d.h., die betreffenden Konfigurationselemente dürfen nicht mehr geändert werden.
Eine oder mehrere Aktivitäten, die im Rahmen eines Prozesses ausgeführt werden und die Output-Arbeitsprodukte erzeugen. Basispraktiken sind Indikatoren der Prozessdimension. (Normbezeichnung »base practice«)
Dokumentation für die Benutzer, in Form von Bedienungsanleitung, Installationsanleitung, Onlinehilfe etc.
Unter Beschaffung wird im Rahmen der ACQ-Prozesse die Auswahl von Lieferanten sowie die Steuerung der Erstellung von (Teil-) Produkten durch die ausgewählten Lieferanten verstanden. (Normbezeichnung »acquisition«)
Gemäß ISO/IEC 15504 werden die Prozessattribute mit einer vierstufigen Bewertungsskala (N/P/L/F) bewertet. (Normbezeichnung »rating scale«)
Code steht hier für Quellcode bzw. Sourcecode und ist die Darstellung von Abläufen und Datenstrukturen in einer Programmiersprache, so dass eine Weiterverarbeitung durch einen Übersetzer (Compiler) möglich ist.
Eine zwischen zwei oder mehreren Parteien freiwillig geschlossene, verbindliche Vereinbarung bzw. Verpflichtung.
Gemeint ist der im Projekt oder an einer sonstigen Stelle in der Organisation ausgeführte Prozess, der aus einem Standardprozess abgeleitet und ggf. (mittels »Tailoring«) angepasst wurde. (Normbezeichnung »defined process«)
Eine Gruppe von Werkzeugen und Infrastruktur, die Entwicklungsprozesse unterstützen. Hierzu gehören u.a. Planungswerkzeuge, Entwurfswerkzeuge, Simulatoren und Generatoren, Editoren, Übersetzer, Debugger, Konfigurationsmanagementwerkzeuge.
Das Maß, mit der eine Softwarekomponente geändert werden kann, um z.B. die Funktionalität zu erweitern (vgl. ISO IEC 9126 »Qualitätsmerkmale für Software«).
Formale Entscheidung auf der Basis der Projektergebnisse über den Reifegrad eines Arbeitsproduktes zur offiziellen Übergabe an den nächsten Prozessschritt oder zur Auslieferung.
Eine Anforderung, die einen direkten Einfluss auf die Funktionalität besitzt und diese beschreibt.
Ein oder mehrere Aktivitäten, die die Ausführung eines Prozesses unter dem Aspekt des jeweiligen Prozessattributs unterstützen. Generische Praktiken sind Indikatoren der Reifegraddimension. (Normbezeichung »generic practice«)
Sammelbezeichnung für Bauelemente, Baugruppen, Komponenten, Geräte und Anlagen der Datenverarbeitung und Rechentechnik.
Ein Indikator ist eine objektive Charakteristik oder ein Attribut, das die Implementierung eines Prozesses unterstützt und das zur Bewertung der Prozessattribute herangezogen wird. Die Indikatoren der Prozessdimension sind Basispraktiken und Arbeitsprodukte. Die Indikatoren der Reifegraddimension sind generische Praktiken, generische Ressourcen und generische Arbeitsprodukte.
Schrittweises Zusammenfügen von Komponenten zu einem Produkt, in der Regel begleitet von verschiedenen Tests.
Eine Gruppe von Konfigurationselementen, die zusammen genommen einen bestimmten Entwicklungsstand darstellen.
Konfigurationselemente (auch KM-Elemente genannt) sind die Arbeitsprodukte (z.B. Dateien, Codefiles, Dokumente), die unter Konfigurationsmanagement gestellt werden. (Normbezeichnung »configuration items«)
Prozess zur Bestimmung und Verwaltung von Konfigurationen, der eine Änderungssteuerung und -überwachung über einen definierten Zeitraum einschließt. Auf einzelne Konfigurationen bzw. deren Elemente (= Arbeitsprodukte) kann jederzeit zugegriffen werden, und Unterschiede zwischen einzelnen Konfigurationen sind erkennbar. Eine Konfiguration kann zu einer Baseline gemacht werden.
Eine Kombination aus einem (oder mehreren) KM-Werkzeug(en) (d.h. Software, die die physische Speicherung und Handhabung unterstützt) und den damit verbundenen Regeln (Vorschriften, Prozessen, Konventionen für Änderungsmanagement, Versionierung, Zugangsbeschränkung etc.), auch KM-System genannt.
Im Kontext der ACQ-Prozesse wird der Ausdruck »customer« sowohl für den Kunden als auch im Sinne eines Auftraggebers verwendet.
Ein Lastenheft beschreibt die Anforderungen, Erwartungen und Wünsche an ein geplantes Arbeitsprodukt in natürlicher Sprache aus Anwendersicht einschließlich aller Randbedingungen.
Das Lebenszyklusmodell ist eine geeignete und angemessene Vorgehensweise der Projektbearbeitung, bestehend aus den Projektphasen, die das Projekt in größere Abschnitte gliedern, sowie der Beschreibung der Phasenübergänge (z.B. Qualitätstore). Ggf. werden auch untergeordnete Aktivitäten definiert und deren Zusammenhänge, z.B. in Form von Schleifen und Iterationen. (Normbezeichnung »life cycle model«)
Im Kontext der ACQ-Prozesse wird der Ausdruck »supplier« je nach Blickpunkt in unterschiedlichen Bedeutungen verwendet. Aus Sicht des Kunden ist der Lieferant einer Dienstleistung oder eines (Teil-) Produktes gemeint. Im Vertragverhältnis ist der Auftragnehmer gemeint. Im Rahmen einer Ausschreibung versteht man darunter den Anbieter.
In Managementreviews beschäftigt sich das Management regelmäßig mit den Inhalten und der Umsetzung der Prozesse, um deren Angemessenheit und Wirksamkeit zu beurteilen (im Gegensatz zum Steuerkreis eines Projektes). Beispielsweise werden dabei neben dem Fortschritt von Prozessverbesserungsaktivitäten auch Inhalte (bis zu einem gewissen Detaillierungsgrad) diskutiert und Barrieren bei der Umsetzung von Prozessen beseitigt. Teilnehmer sind z.B. die verschiedenen Managementebenen in der Entwicklung, Prozessverantwortliche, QS-Mitarbeiter und Projektleiter von Prozessverbesserungsprojekten.
Wird im Kontext des Prozesses MAN.6 verwendet. Unter Messen wird hier ein kontinuierlicher Prozess verstanden, bei dem Messdaten für die definierten Prozesse definiert, gesammelt, analysiert und bewertet werden. Ziel ist es dabei, die Prozesse zu verstehen, zu kontrollieren, zu steuern und zu optimieren, um z.B. Projekte besser steuern zu können, Aufwand und Kosten der Entwicklung zu reduzieren oder die entstehenden Arbeitsprodukte zu verbessern. (Normbezeichnung »measurement«)
Eine numerische Größe, die ein Verfahren, einen Prozess, ein Produktattribut oder ein Ziel beschreibt. Zu unterscheiden sind Basismesswerte (die direkt gemessen werden können) und zusammengesetzte Messwerte, die sich aus mathematischen Operationen unter Verwendung von Basismesswerten ergeben. Beispiele von Messwerten: benötigter Aufwand pro Arbeitspaket, Anzahl von Änderungen pro Zeiteinheit etc. (Normbezeichnung »measure«)
Zahlenmäßige Abbildung einer Eigenschaft. Eine Metrik muss den Vergleich mit einem Sollwert ermöglichen.
Eine auf Abstraktion und Idealisierung beruhende (formale) Darstellung wichtiger struktureller und funktioneller Eigenschaften eines definierten Ausschnittes der realen Welt.
Grad, zu dem ein Softwaresystem aus in sich geschlossenen, kleinen, logischen Einheiten (Softwaremodulen) besteht, die miteinander in Wechselbeziehung stehen. Die Komplexität der Kopplung dieser Softwaremodule muss überschaubar und handhabbar sein.
Testen der kleinsten Einheit eines Programms.
Darunter versteht man die Fähigkeit, Tätigkeiten und Entscheidungen innerhalb des Entwicklungsablaufs nachzuvollziehen oder den Werdegang eines Produktes oder von Teilen davon zu verfolgen oder nachzuvollziehen.
Nichtfunktionale Anforderungen sind solche, die keinen direkten Einfluss auf die Funktionalität besitzen. Bezüglich Software können das z.B. Komplexität, Verschachtelungstiefe, Testbarkeit, Wartberkeit etc. sein, wie z.B. Anforderungen bezüglich eines Temperaturbereiches, in dem ein System einwandfrei funktionieren muss (−50 bis +80 Grad Celsius).
Das Pflichtenheft ist die vertraglich bindende, detaillierte Beschreibung einer zu erfüllenden Leistung, zum Beispiel eines geplanten Gerätes, einer technischen Anlage, einer Maschine, eines Werkzeugs oder auch eines Softwareprogramms. Im Gegensatz zum Lastenheft sind die Inhalte präzise, vollständig, nachvollziehbar sowie mit technischen Festlegungen verknüpft, die die Betriebs- und Wartungsumgebung festlegen. Das Pflichtenheft beinhaltet eine Interpretation von Anforderungen aus Entwicklersicht an Arbeitsprodukte/Dienstleistungen einschließlich der zu berücksichtigenden Randbedingungen. Das Pflichtenheft beinhaltet ein auf dem Lastenheft basierendes, detailliertes Lösungskonzept für die Umsetzung der Anforderungen aus dem Lastenheft.
Ein System oder Baukasten mit der Möglichkeit, unter Beibehaltung wesentlicher Eigenschaften durch Änderungen, Parametrisierung oder Ableitung in einfacher Weise Derivate zu erzeugen.
Eine Abweichung von einem Sollzustand, die einer Lösung oder Beseitigung bedarf.
Zeitlich begrenztes Unternehmen zur Realisierung eines einmaligen Produktes oder Dienstes. Für Software definiert das CMM ein Projekt als »eine Unternehmung, welche konzertierten Aufwand benötigt und sich auf Analyse, Spezifikation, Design, Entwicklung, Testen und/oder Wartung von Softwarekomponenten und der zugehörigen Dokumentation als Teil eines Systems bezieht. Ein Softwareprojekt kann Teil eines größeren Projektes sein, das ein System bestehend aus Hard- und Software realisiert«.
Planen, Überwachen und Steuern eines Projektes mit dem Ziel, ein Produkt zu liefern, das die vereinbarten Anforderungen hinsichtlich Produkt/Leistung, -qualität, -termine und -kosten erfüllt.
Merkmale eines Projektes wie z.B. Geschäfts- und Qualitätsziele des Projektes, Größenumfang und Komplexität des Projektes, Aufwand, Terminplan und Budget des Projektes. (Normbezeichnung »project attributes«)
Projektphasen bestehen aus zeitlich verknüpften, umfassenderen Projektvorgängen, die in einem logischen Zusammenhang stehen. Beispiele für Phasen sind Projektstart, Projektplanungsphase, Projektdurchführungsphase, Projektabschluss. (Siehe auch Lebenszyklusmodell)
Der Projektplan besteht aus einem oder mehreren Planungsdokumenten (z.B. Terminplan, Ressourcenplanung) bzw. liegt in Form einer Verzeichnisstruktur mit verschiedenen Dateien vor, die den Projektumfang und die wesentlichen Merkmale des Projektes definieren. Der Projektplan ist Grundlage für die Projektkontrolle und -steuerung. Wenn der Projektplan aus mehreren Planungsdokumenten besteht, so ist darauf zu achten, dass die einzelnen Dokumente in Summe ein schlüssiges, zusammenhängendes Ganzes darstellen. (Normbezeichnung »project plan«)
Ein Projektstrukturplan (kurz PSP) ist eine in der Regel an den Liefergegenständen orientierte Anordnung von Projektelementen, die den Gesamtinhalt und -umfang des Projektes strukturiert und definiert. (Normbezeichnung »work breakdown structure«)
Eine Reihenfolge von Schritten, die zu einem bestimmten Zweck durchgeführt werden.
Ein Prozessassessmentmodell enthält die Details zur Bewertung der Prozessreife (so genannte Indikatoren) und ist in zwei Dimensionen (Prozessdimension und Reifegraddimension) organisiert. Ein Prozessassessmentmodell bezieht sich auf eines oder mehrere der Prozessreferenzmodelle. Ein Beispiel für ein Prozessassessmentmodell ist ISO/IEC 15504 Teil 5.
Prozessattribute sind Eigenschaften eines Prozesses, deren Erfüllung bewertet werden kann und die zur Beurteilung der Erreichung einer Reifegradstufe eines Prozesses herangezogen werden. Sie sind auf alle Prozesse anwendbar. (Normbezeichnung »process attribute«)
Diese enthält für alle relevanten Prozesse die Indikatoren bezogen auf den Prozesszweck und die Prozessergebnisse. Die Prozesse sind in Prozessgruppen zusammengefasst. (Normbezeichnung »process dimension«)
Ein vorliegendes, nachweisliches Ergebnis der erfolgreichen Umsetzung eines Prozesses. (Normbezeichnung »process outcome«)
Ein Prozessreferenzmodell beschreibt für eine bestimmte Anwendungsdomäne eine Menge von Prozessen, jeweils in Form eines Prozesszwecks und der notwendigen Prozessergebnisse, um diesen Prozesszweck zu erreichen. Ein Beispiel eines Prozessreferenzmodells ist die ISO/IEC 12207.
Siehe Reifegradprofil
Der Prozessverantwortliche (Person oder Team) ist für die Definition und Pflege eines Prozesses verantwortlich. Auf Organisationsebene ist der Prozessverantwortliche für die Beschreibung des Standardprozesses verantwortlich. Auf Projektebene ist der Prozessverantwortliche für den definierten Prozess verantwortlich. Ein Prozess kann daher mehrere Prozessverantwortliche mit unterschiedlichen Verantwortungsebenen haben.
Prüfstation eines Projektes, an der definierte Ergebnisse in definierter Form und Qualität vorliegen müssen. Liegt meistens am Ende einer Projektphase.
Nach EN ISO 9000:2000, Punkt 3.2.11, ist Qualitätssicherung (engl. quality assurance) definiert als »Teil des Qualitätsmanagements, der durch das Erzeugen von Vertrauen darauf gerichtet ist, dass Qualitätsanforderungen erfüllt werden«. Speziell für die Softwareentwicklung beschreibt die ISO/IEC 15504 einen Qualitätssicherungsprozess, dessen Aktivitäten die Erfüllung von Qualitätsanforderungen zum Ziel haben.
Testen, ob bereits früher erfolgreich getestete Eigenschaften immer noch gegeben sind. Wird nach Änderungen notwendig, um unerwünschte Seiteneffekte auszuschließen.
Sie enthält alle Indikatoren zur Unterstützung der Bewertung der Prozessattribute. (Normbezeichnung »capability dimension«)
Ergebnisdarstellung der in den einzelnen Prozessattributen pro Prozess erreichten Erfüllungsgrade (N/P/L/F).
Reifegradstufen sind ein Maß für die Prozessreife. Je nachdem, welche Praktiken bzw. Arbeitsprodukte eines Prozessassessmentmodells nachgewiesen werden können, werden verschiedene Reifegradstufen vergeben. Die ISO/IEC 15504 unterscheidet sechs Reifegradstufen von Level 0 »Unvollständig« bis Level 5 »Optimierend«. (Normbezeichnung »capability level«)
Konsistente Menge von versionierten Objekten mit definierten Eigenschaften und Merkmalen, die zur Auslieferung an interne oder externe Kunden bestimmt ist.
Planung, in welcher Version eines Produktes bestimmte Eigenschaften realisiert werden. Auf dieser Basis kann man den Entwicklungsablauf strukturieren und die Arbeiten priorisieren.
Formelle Prüfung eines Objekts (z.B. Dokument oder Code) gegenüber Vorgaben und gültigen Richtlinien durch Gutachter mit dem Ziel, Fehler, Schwächen oder Lücken des Prüfobjekts aufzuzeigen, zu kommentieren und zu dokumentieren sowie den erwarteten Reifegrad des Objektes festzustellen.
Ein Risiko ist ein ungewolltes Ereignis oder ein potenzielles Problem, das in der Zukunft mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten kann. Ein Risikoeintritt ist mit einem Schaden verbunden, d.h., er hat einen negativen Effekt auf die Projektziele, bewirkt also z.B. eine Kostenerhöhung, Terminverschiebungen, Qualitätsprobleme oder sonstige Schäden.
Risikomanagement ist ein kontinuierlicher, projektbegleitender Prozess und ein wichtiger Bestandteil der Projektmanagementaktivitäten. Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken zu erkennen, zu vermeiden oder ihre Eintrittswahrscheinlichkeit zu verringern oder die Auswirkungen bei Risikoeintritt abzumildern.
Prozess bzw. Verfahren zur Verifikation oder Validierung eines Programms.
Im Kontext eines Assessments eine Person, die ein Assessment durch Ressourcenbereitstellung, Finanzmittel, Sachmittel und Dienstleistungen unterstützt.
Beteiligte und Betroffene, die zu einer Aktivität Inputs liefern, an der Aktivität beteiligt sind oder von den Ergebnissen der Aktivität betroffen sind oder sie nutzen. Dazu zählt auch derjenige, der Ressourcen bereitstellt. (Normbezeichnung »stakeholder«)
Ein standardisierter Prozess, der übergreifend für einen bestimmten Teil der Entwicklungsorganisation gilt. Der Standardprozess besteht aus grundlegenden Prozesselementen wie Prozessaktivitäten mit Abhängigkeiten und Schnittstellen, Input- und Output- Arbeitsprodukten, unterstützende Werkzeuge und Hilfsmittel sowie Angaben, welche Rollen an den Aktivitäten beteiligt sind.
Gremium, in dem mehrere Personen (wie z.B. Vertreter des Managements, Vertreter verschiedener Interessengruppen des Kunden) die oberste Kontrollinstanz eines Projektes darstellen, auch Projektlenkungsausschuss oder Lenkungskreis genannt.
Der Ausdruck Strategie wird in der Norm häufig im Zusammenhang mit verschiedenen Prozessen verwendet (z.B. KM-Strategie, Validierungsstrategie). Häufig wird eine Strategie in der ersten Basispraktik eines Prozesses gefordert. Gemeint ist die Festlegung der prinzipiellen Vorgehensweise bezüglich des jeweiligen Prozesses, d.h. die Aktivitäten des Prozesses und deren Zeitpunkte. (Normbezeichnung »strategy«)
Produkt oder Bestandteil eines Produktes, das wiederum aus Subsystemen besteht, die untereinander in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehen.
Der Terminplan enthält die durchzuführenden Aktivitäten inkl. Reihenfolge und Abhängigkeiten zwischen diesen, Meilensteine, Zeitdauer und geschätzte Aufwände der Aktivitäten, Start- und Endtermine sowie die Zuordnung von Ressourcen zu den Aktivitäten. Ferner sollten der oder die kritischen Pfade im Terminplan kenntlich gemacht werden. (Normbezeichnung »schedule«)
Tätigkeit, um die Konformität eines Objektes zu seinen Anforderungen nachzuweisen und Abweichungen festzustellen.
Kombination von Eingabedaten, Bedingungen und erwarteten Ausgaben für die funktionale oder nichtfunktionale Überprüfung eines Testgegenstandes hinsichtlich der Einhaltung bzw. Umsetzung einer zugesicherten Eigenschaft.
Dokument, das den Umfang, die Vorgehensweise, die Ressourcen und die Zeitplanung der intendierten Tests (inklusive aller Aktivitäten) beschreibt (siehe [IEEE 829]).
Traceability (»Nachverfolgbarkeit«) stellt, ausgehend von den Anforderungen, eine Verbindung zwischen Elementen verschiedener Entwicklungsschritte her (siehe auch Exkurs »Traceability«, S. 93).
Mit Use-Case-Diagrammen kann eine geforderte Funktionalität grafisch und textuell dargestellt werden. Sie sind intuitiv verständlich, so dass sie auch als Grundlage für Gespräche zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer dienen können. Jedes Use-Case-Diagramm besteht aus Use Cases (Ellipsen) und Akteuren (Strichmännchen), die sich zusammen in einem abgeschlossenen System befinden. Ein Use Case ist hierbei eine Tätigkeit, die meist aus einem Substantiv und einem Verb besteht (z.B. Überweisung tätigen), sie umfasst mehrere Aktivitäten (z.B. System einschalten, Knopf drücken, Display ablesen). Use-Case-Diagramme werden im Rahmen der Softwareanforderungsanalyse verwendet und sind Teil der Unified Modeling Language (UML).
Validierung beantwortet die Frage »Baue ich das richtige System?«, d.h., ist es geeignet für die vorgesehene Nutzung? Es wird also geprüft, ob ein System für seinen Einsatzzweck tauglich ist. Dies geschieht in erster Linie durch Prüfung gegen die Kunden- und Systemanforderungen.
Verifikation wird als ein entwicklungsphasenspezifischer Prozess verstanden, in dem die Korrektheit und Vollständigkeit von Arbeitsprodukten dieser Phase in Hinblick auf die direkten Vorgaben an das jeweilige Arbeitsprodukt geprüft werden. So wird z.B. bei der Verifikation einer Softwarekomponente schwerpunktmäßig gegen deren Designvorgaben und gegen Programmierrichtlinien geprüft. Verifikation beantwortet die Frage »Baue ich das System richtig?«, d.h., entspricht es der Vorgabe?
Eindeutig gekennzeichnetes Objekt mit definiertem Entwicklungsstand (»Schnappschuss« zu einem bestimmten Zeitpunkt), das von anderen Versionen durch eine eindeutige Benennung unterschieden wird.
Verwendung von bestehenden Produkten oder deren Teilen in anderen Anwendungen.
Fähigkeit der Software, angemessene Antwort- und Prozesszeiten unter definierten Bedingungen sicherzustellen.
Die Zuverlässigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Produktes, den festgelegten Leistungsumfang unter definierten Bedingungen über einen definierten Zeitraum beizubehalten.