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Das Jahr 2007 hielt für Menschen, die mit Microsoft-Produkten arbeiten, einige Überraschungen bereit. Ein neues Betriebssystem namens Windows Vista wurde veröffentlicht, das sich ganz anders als seine Vorgänger präsentiert. Vista nutzt umfassend die grafischen Möglichkeiten der aktuellen PCs und Notebooks, weshalb sich sein grafisches Erscheinungsbild grundlegend geändert hat. Dementsprechend wurden auch viele andere Microsoft-Produkte überarbeitet. Besonders erwähnenswert ist hier Microsoft Office, das nun in der Version 2007 vorliegt. Dieses Office arbeitet ebenfalls mit einer ganz neuen Benutzeroberfläche.
Möglich werden diese verbesserten grafischen Fähigkeiten durch eine neue Microsoft-Technologie: Die Windows Presentation Foundation oder kurz WPF ist das grundlegende Windows Vista-System zur Ausgabe von Grafiken, Videos und Animationen.
Diese Technologie ist so revolutionär, dass selbst Microsofts Entwicklungswerkzeug, mit dem Entwickler Windows-Anwendungen erstellen können, umgestaltet werden musste. Gemeint ist natürlich Visual Studio, das jetzt die Versionsnummer 2008 trägt.
Entwickler sind jedoch in der Regel Menschen mit einem enormen logischen Potential, was oft zu Lasten der Kreativität geht. Kreative Menschen hingegen sind meistens keine Entwickler. Die neuen grafischen Fähigkeiten von Windows Vista erfordern aber sowohl kreative als auch logische Fertigkeiten. Deutlich wird dies, wenn Sie einen Blick auf Abbildung E.1 werfen, die den Unterschied zwischen alten und neuen Dialogfeldern zeigt. Früher war die grafische Präsentation weniger wichtig. Das Hauptaugenmerk galt der Funktionalität, die heute natürlich nicht minder wichtig ist. Das Erscheinungsbild hat jedoch an Bedeutung gewonnen.